Störungs- und Sexualtestungen


Allgemein

Im internationalen Handbuch der Krankheiten (ICD10 bzw. ICD11) werden psychische Störungen taxativ aufgezählt und beschrieben, sodass eindeutig diagnostiziert werden kann, welches Verhalten als krankhaft einzustufen ist und einer Behandlung bedarf und welches noch als durchschnittlich gilt. Insbesondere im Hinblick auf Therapien und Kuren, aber auch im Hinblick auf Fördergelder (z.B. doppelte Familienbeihilfe, Pflegegeld) ist eine fundierte klnisch-psychologische Diagnostik notwendig.

Eine psychische Störung liegt, grob gesagt, dann vor, wenn der Mensch oder sein Umfeld einen Leidensdruck erfahren oder wenn ein Lebensalltag nicht mehr in üblicher Weise bewältigt werden kann. 

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden 2017 weltweit etwa 300 Millionen Menschen an Depressionen, etwa 50 Millionen Menschen an Demenz und 20 Millionen Menschen an Schizophrenie, was die drei häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit sind. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Österreich.



Sexual-Tests

Die Lese-/Rechtschreibschwäche oder Legasthenie ist ein Phänomen, das seit mehreren Jahrzehnten diagnostiziert und gefördert wird. Die Rechenschwäche oder Dyskalkulie ist erst in den letzten Jahren in den Fokus gerückt, doch auch dafür wurden zwischenzeitlich Instrumente entwickelt, die die Störung erfassen und Hinweise für eine adäquate Förderung geben können.