Dyskalkulie

Menschen mit Dyskalkulie haben Schwierigkeiten mit dem mathematischen und teilweise logischen Verständnis. Die Störung wird meist im Grundschulalter erkannt. Die Symptomatik kann durch spezielle Förderung oft gut behandelt werden und in der Schule können entsprechende Hilfen zu zufriedenstellenden Noten führen, sodass Kinder und Jugendliche mit Dyskalkulie ihre Bildung abschließen und einen Beruf ergreifen können. Obwohl meist auch noch im Erwachsenenalter eine Unsicherheit hinsichtlich der Kompetenzen in Mathematik verbleiben kann, ist selbst ein Studium bei entsprechender Früherkennung und -förderung möglich. Wird die Dyskalkulie nicht behandelt, kann es zu Frustrationen bis hin zu Schul- und Ausbildungsabbrüchen kommen.

ACHTUNG: Eine Dyskalkulie kann nicht durch Rechnen-Üben behoben werden. Derartige Methoden ermüden das Kind bzw. den Jugendlichen meist nur und führen durch den Zeit- und Schulfreudeverlust oft zu schlechten Noten auch in anderen Gegenständen.

Eine adäquate Förderung, die die besonderen neuronalen Anlagen des Menschen berücksichtigt, ist empfohlen.



Altersgruppe: Vorschule und 1. Schuljahr

  • Symbolverständnis
  • Massen und Mengen
  • Sortieren nach 3 Kriterien
  • elementare Logik

Altersgruppe: 2. und 3. Schuljahr

  • Grundrechnungsarten
  • 2-dimensionales Erweitern
  • Zahlenreihen und -gruppen
  • Schätzen und Überschlagen

Altersgruppe: 4. und 5. Schuljahr

  • Textaufgaben in Rechenschritte aufteilen
  • Stellenwert und große Zahlen
  • Platzhalter und Aussagenlogik
  • Geometrie